Aupair Erfahrungen als Gastfamilie

Nachdem ich Euch in den letzten beiden Blog-Beiträgen beschrieben habe, wie ihr Aupair Gastfamilie werdet und was ein Aupair kostet, möchte ich Euch noch meine ganz persönlichen Aupair Erfahrungen als Gastfamilie sowie als Kind mit Aupairs zusammenfassen.

Wir hatten als Gasteltern insgesamt vier Aupairs. Unsere Zwillinge waren in der Zeit zwischen 2 und 5 Jahre alt. Alle vier kamen aus den USA, was wir als sehr angenehm empfunden haben – einmal wegen der Sprache (wir konnten uns von Anfang an auf Englisch verständigen und unsere Kinder haben auch einiges mitgenommen) aber auch wegen der Kultur (warum ich das wichtig finde, habe ich im ersten Aupair Artikel „Aupair Gastfamilie werden“ beschrieben). Die Aupair Mädchen waren zwischen 23 und 26 Jahre alt. Alle hatten schon mal alleine gelebt (meist in der College-Zeit), d.h. sie wussten, wie man einen Haushalt führt und waren mehr oder weniger selbständig, das war uns wichtig (auch dazu im ersten Aupair Artikel mehr). Außerdem habe ich bereits Erfahrungen als Aupair aus Kinder-Sicht gemacht, denn meine Schwester und ich sind 10 Jahre mit Aupairs (alle aus der französischen Schweiz) aufgewachsen.

Zusammenfassend, kann ich sagen, dass meine Aupair Erfahrungen als Gastfamilie aber auch als Kind sehr gute sind. Einige Besonderheiten und zum Abschluss auch einige negative Aspekte möchte ich Euch jetzt näher beschreiben.

1. Ein Aupair, das auswärts wohnt

Die Besonderheit des ersten Aupairs bei uns als Gastfamilie war, dass sie nicht bei uns gewohnt hat. Sie war mit ihrem kanadischen Freund nach Deutschland gekommen, der ein Auslandssemester an einer Berliner Uni absolviert hat und eine eigene Wohnung gemietet hatte. Offiziell war das Aupair bei uns gemeldet, aber tatsächlich hat sie „sehr oft“ bei ihrem Freund übernachtet. Ohne den Aupair-Job hätte sie kein Visum für einen Aufenthalt länger als 3 Monate bekommen, so dass das auch für sie eine gute Möglichkeit war, das Jahr mit ihrem Freund in Berlin zu verbringen.

Auf diese Weise haben wir uns an das Aupair Thema herangetastet. Ich kannte ja Aupairs aus der Kindheit und hatte daher weniger Probleme mit der Vorstellung, dass ein Aupair bei uns einzieht. Meinem Mann war der Gedanke jedoch zunächst fremd und unangenehm (und so wird es sicherlich vielen gehen), so dass uns dies als „Glücksgriff“ für den Einstieg erschien. War es am Ende auch. Jedoch fallen eine Menge der oben formulierten Vorteile eines Aupairs weg. Sie kommt zu den vereinbarten Arbeitszeiten, auch mal zum Babysitten am Abend und dann geht sie wieder. Nachdem wir mit ihr sehr gute Erfahrungen gemacht hatten, wir sind schnell mit ihr warm geworden und mochten sie, und sie auch öfter mal bei uns übernachtete, wenn sie z.B. abends babysittete oder am Wochenende auf die Kinder aufpasste, konnte sich auch mein Mann am Ende vorstellen, dass ein Aupair mit im Haushalt lebt und dies einen Mehrwert für uns bedeuten könnte. Es ist ja immer ein Unterschied, ob man sich vorstellt, dass ein Fremder mit im Haus wohnt oder jemand, den man kennt und mag. Daher haben wir uns entschieden, einen zweiten Versuch zu wagen und das nächste Aupair mit dem „vollen Programm“ anzuheuern.

2. Eine Mormonin als Aupair

Unser nächstes Aupair war eine Mormonin. Genauer gesagt gehörte sie der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage an. Das Mormonentum ist eine christliche Glaubensgemeinschaft, die sich neben der Bibel auf das Buch Mormon beruft. Wer genaueres wissen möchte, kann sich hier informieren.

Als ich sie im Internet (über ein bekanntes Aupair-Portal) fand, wurde ich sofort hellhörig. Ich hatte beruflich eine Zeit lang in den USA mit Mormonen zusammengearbeitet und sie durchgängig als unwahrscheinlich hilfsbereit, familien- und kinderfreundlich, unaufdringlich, bescheiden, ehrlich und freundlich erlebt. Das waren so grundpositive Menschen, und zwar alle, die ich damals getroffen hatte, dass sich das bei mir tief eingebrannt hatte.

Ich möchte jetzt gar keine Diskussion darüber lostreten, ob die Mormonen vielleicht doch eine Sekte sind (sind sie nicht) und ob man deren religiöse Regeln, Lebensweisen und Ansichten gut findet oder nicht. Ich möchte Euch nur erzählen, warum wir uns bewusst für eine Mormonin entschieden haben und so überzeugt und begeistert von dieser Entscheidung waren, dass auch die nächsten beiden Aupairs Mormoninnen waren (und auch unsere nächsten Aupairs, wenn wir wieder welche haben sollten, Mormoninnen sein werden). Das sind subjektive Erfahrungen, die nicht verallgemeinert werden können, dafür ist die „Vergleichsgruppe“ zu klein, aber uns haben sie überzeugt:

  • Für gläubige Mormonen sind die oben schon erwähnten „Werte“ Freundlichkeit, Nächstenliebe, Kinderliebe, Familiensinn, Pünktlichkeit, Sauberkeit, Achtsamkeit, Bescheidenheit, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit (die Liste könnte ich noch um einige Punkte erweitern) besonders wichtig. Das alles wünsche ich mir, wenn ich jemanden in meinem Haus wohnen lasse und ihr meine noch sehr kleinen Kinder anvertraue.
  • Mormonen, zumindest diejenigen, die bei uns waren, missionieren in ihrer Freizeit nicht. Es gab niemals auch nur eine aktive Ansprache der Mädchen in unsere Richtung oder in Richtung unserer Kinder. Wenn wir sie zu ihrer Religion gefragt haben (was wir natürlich oft getan haben, denn außerhalb der Kinderbetreuung prägt die Kirche und die Religion auch das Leben der Mädchen hier in Deutschland und das hat uns natürlich interessiert – dazu gleich noch etwas mehr), haben sie sehr offen erzählt. Aber da war nie auch nur der Ansatz eines Versuches, uns zu überzeugen, zu bekehren oder ähnliches. Und interessant ist es allemal, neben einer fremden Kultur auch eine andere Religion kennenzulernen.
  • In Berlin gibt es 7 Mormonengemeinden. Vom ersten Tag in Deutschland an waren die Aupairs Teil des Gemeindelebens der uns räumlich nächsten Mormonenkirche. Sie wurden sofort mit der von mir schon zitierten herzlichen Art in die Gemeinde aufgenommen und waren nicht darauf angewiesen, sich Freunde zu suchen oder alleine durch Berlin zu ziehen. Dadurch hatten alle Aupairs wenig bis gar kein Heimweh. Neben einem Familiengottesdienst am Sonntag organisieren die Gemeinden mehrfach pro Woche Veranstaltungen für bestimmte Gruppen (z.B. für Familien mit Kindern, „young adults“, etc.), es gibt einen Chor, wöchentliche Bibelstunden und vieles mehr. Schon nach wenigen Wochen bekommt man einen (ehrenamtlichen) „Job“ in der Gemeinde zugeteilt. Bei unseren Mädchen waren das Tätigkeiten wie Kinderbibelunterricht am Sonntag, Ausflüge für die „young adults“ organisieren oder Orgel spielen. Die Gemeindesprache ist übrigens deutsch (90% der Gemeindemitglieder hier bei uns sind Deutsche), was sich natürlich auch positiv auf das Erlernen der Sprache auswirkt.
  • Mormonen unterliegen durch ihre Religion Regeln, die sich sehr angenehm auf das Zusammenleben auswirken: kein Alkohol (kein Kaffee, keinen schwarzen Tee), keine Drogen, kein Sex vor der Ehe. Das führte in der Praxis dazu, dass Probleme wie Männerbesuche oder lange Nächte in der Partystadt Berlin nie ein Thema waren. Unsere Aupairs waren bei Spieleabenden, unternahmen mit den „young adults“ Sightseeing, Tages- und Wochenendausflüge oder wurden von anderen Gemeindemitgliedern zum Abendessen oder Grillen eingeladen. Nach einiger Zeit haben wir eingeführt, dass unsere Aupairs auch immer mal wieder gleichaltrige Freundinnen aus ihrer Gemeinde zum Essen bei uns einladen konnten, das waren immer sehr schöne und lustige Abende.
  • Mormonen haben in der Regel eine große Familie mit vielen Kindern. Dadurch hatten alle unsere Aupairs schon viel Erfahrung mit Kinderbetreuung, entweder der kleineren Geschwister oder von Kindern aus der Gemeinde zu Hause. Positiv war auch, dass sie unseren Kindern die ihnen wichtigen Werte im täglichen Umgang spielerisch versucht haben, zu vermitteln (hier fällt mir exemplarisch ein: Umgang mit Tieren (z.B. Insekten), kein unnötiges Wegschmeißen von Lebensmitteln, „Gute Taten“ tun, etc.).

Es gab in den drei Jahren keinen religiösen Aspekt, der sich in irgendeiner Weise negativ auf unser Verhältnis oder Zusammenleben ausgewirkt hat. Daher sind wir so überzeugt von unseren Mormoninnen, auch wenn ich bei genauerem Hinsehen nicht alle Inhalte dieser Glaubensrichtung persönlich gut finde. Aber das muss man ja auch nicht.

Die zweite und dritte Mormonin haben wir dann übrigens nicht mehr über das Internet sondern über die Aupairs selbst (Freundinnen aus der Gemeinde zu Hause) vermittelt bekommen. Das hatte den Vorteil, dass wir schon eine „Referenz“ hatten, die beurteilen konnte, ob neues Aupair und wir als Familie zusammenpassen könnten. Außerdem haben die drei Aupairs in ihrem Aufenthalt jeweils 4 Wochen überlappt und sich dadurch gegenseitig eingearbeitet und eingewöhnt. Auch das war eine tolle Sache.

3. Unsere Kinder und die Aupairs

Zusammenfassend kann man sagen, dass unsere Jungs alle vier Aupairs, die wir bisher hatten, geliebt haben. Und dass, entgegen unserer Befürchtungen, der Abschied und Wechsel zum nächsten Aupair jeweils sehr undramatisch vonstatten gegangen sind. Da sind Kinder irgendwie anders als Erwachsene. Zumindest unsere. Oder zumindest in diesem Alter – ich weiß es nicht. Durch die Überlappungszeit hatten sich die Kinder schon an das neue Aupair gewöhnt, als das alte abreiste. Auch das hat es sicherlich einfacher gemacht.

Auch sprachlich war es mit den Kindern viel unkomplizierter als wir das befürchtet hatten. Alle Aupairs sprachen so gut wie kein Deutsch (offiziell verlangt werden Grundkenntnisse, auf den Ämtern hat das aber zumindest in unserem Fall nicht wirklich jemanden interessiert). Bis auf „Ich heiße…“, „Ich bin … alt“ und „Ich komme aus Amerika“ war da nichts vorhanden. Unser erstes Aupair hat mit unseren Kindern (Deutsch) sprechen gelernt. Das war total unkompliziert. Später, als die Kinder sprechen konnten und – insbesondere einer von beiden – teilweise klare Ansagen brauchten, hat es aber auch irgendwie funktioniert. Mit Händen, Füßen, teilweise auch einfach auf Englisch (der Ton macht die Musik) oder Denglisch. Sie hatten schnell ihre eigene gemeinsame Sprache entwickelt und da waren durchaus auch klare Ansagen dabei. Die Kinder hatten Spaß dabei, den Mädchen Deutsch beizubringen oder sie zu verbessern und es gibt heute noch einige wenige (deutsche) Wörter im Wortschatz der Jungs, die sie „falsch“ aussprechen – so wie die Aupairs sie ausgesprochen haben, weil sie damit groß geworden sind.

Was man sich meiner Erfahrung nach abschminken kann ist, dass die Kinder die Sprache der Aupairs lernen. Hier spreche ich aus Erfahrung als Gastmutter aber auch als Kind mit 10 Jahren französischsprachigen Aupairs. Die Aupairs sind hier, um Deutsch zu lernen und üben das insbesondere mit den Kindern (weil ihnen da die Fehler nicht peinlich sind). Wir Erwachsenen sind in Gesprächen mit dem Aupair dann doch sehr oft wieder ins Englisch verfallen, aber mit den Kindern lernen die Aupairs Deutsch. Nicht umgekehrt. Was die Kinder aber mitnehmen und entwickeln ist ein Sprachgefühl (unser Sohn hat mit seinen 6 Jahren einen total amerikanischen Slang, wenn er englische Worte spricht) und solche Dinge wie Zählen bis 100, englische Kinderlieder, Reime oder einzelne Begriffe. So war es bei unseren Kindern und bei mir als Kind mit Aupairs auch.

Was sicherlich förderlich ist, ist die Möglichkeit zur „Nachhilfe“ bei älteren Kindern, wenn die Muttersprache des Aupairs Schulfach ist. Zwei unserer Aupairs haben Englisch-Nachhilfe bei Nachbarskindern gegeben und unser Lieblings-Aupair (selbst gelernte Vorschulerzieherin) hat ehrenamtlich in unserer Kita einmal pro Woche für alle Kinder ab 3 Jahren „Englisch-Kurse“ gegeben – zum spielerischen Heranführen an die Sprache. Nach anfänglicher Skepsis sowohl bei der Kita als auch bei einigen Eltern (die Kinder sollen erst mal anständig Deutsch lernen…) waren alle total begeistert (sie hat das aber auch wirklich super toll gemacht!) und schon die Kleinsten stolz wie Bolle, als sie auf Englisch bis 10 zählen konnten. Und unser Aupair war dadurch natürlich noch viel mehr in das Leben der Kinder integriert.

Aus meiner Erfahrung als Kind mit Aupairs kann ich sagen, dass ich – und auch meine Schwester – die Zeit mit Aupairs ausnahmslos gut in Erinnerung haben. Es war immer jemand da, der mit uns gespielt hat. Die Aupairs waren jung, kreativ, nicht so streng wie unsere Eltern, haben Ausflüge mit uns gemacht, gebastelt und gesungen. Sie haben uns mittags Gerichte gekocht, die Kinder gerne essen (Ravioli aus der Dose, Fischstäbchen, Spaghetti mit Tomatensauce). Im Prinzip fühlte es sich an wie eine große Schwester. Ich hatte nie das Gefühl, die Zeit, die unsere Aupairmädchen mit uns verbrachten, lieber mit meiner Mutter oder meinen Eltern verbringen zu wollen. Die waren dann nachmittags/abends da und am Wochenende. So meine – sicherlich teilweise verklärte – Erinnerung.

4. Negative Erfahrungen

Aus meiner eigenen Kindheit mit Aupairs ist mir negativ in Erinnerung geblieben, dass unsere Eltern oft Probleme mit den noch sehr jungen Aupairs (16-18 Jahre alt) hatten. Da ging es z.B. um Unordnung (Zimmer aufräumen), Unzuverlässigkeit (nachts nach der Disco nicht zur verabredeten Zeit oder gar nicht nach Hause gekommen), Männerbesuche bei uns zu Hause, und ein Aupair hat einmal Geld aus der Haushaltskasse meiner Mutter geklaut. Alles typische Probleme, die man auch mit eigenen Töchtern in diesem Alter haben könnte oder hat.

Inzwischen ist die Beschäftigung von Aupairs viel stärker reglementiert als noch vor 30 Jahren und Aupairs sind erst ab 18 Jahren zugelassen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es auch heute noch mit sehr jungen, weniger lebenserfahrenen Aupairs ähnlich sein könnte, die noch nie alleine gewohnt haben oder vielleicht Einzelkinder aus einem behüteten Elternhaus in einer Kleinstadt sind, für die eine Großstadt wie Berlin unglaubliche viele Reize aber auch „Gefahren“ bergen kann.

Wir haben als Gasteltern solche (schlechten) Erfahrungen nicht gemacht, haben aber auch auf die oben schon genannten Faktoren Alter/Lebenserfahrung großen Wert gelegt.

Gravierende schlechte Erfahrungen haben wir mit keinem der vier Aupairs gemacht. Es gab Unterschiede in Punkto Sauberkeit und Ordnungssinn (eine hatte ihr Zimmer super sauber gehalten und die Küche immer blitzeblank geputzt, bei der anderen war sah das Zimmer chaotisch aus und der Esstisch war meist nicht abgewischt), Engagement mit den Kindern (eine hat immer mit den Kindern auf dem Boden gespielt, mit ihnen getobt, sie auf ihrem Rücken getragen, wahnsinnig kreative Projekte mit ihnen gemacht – die andere hat die Kinder eher von der Couch aus beaufsichtigt, vorgelesen oder gerne Hörspiele angemacht), Pünktlichkeit, gesunde bzw. total ungesunde Essgewohnheiten oder Vergesslichkeit (Kinderrucksack im Bus liegen lassen, Regenschirm oder Monatskarte verbummelt). Aber das Verhältnis von den oben beschriebenen guten und schlechteren Eigenschaften war bei jeder ausgeglichen. Stärken und Schwächen eben.

Nur bei einem Aupair war es so, dass bis zum Schluss „die Chemie“ irgendwie nicht gestimmt hat. Es ist ganz schwer in objektive Worte zu fassen, warum wir mit ihr nicht richtig warm wurden. Die Kinder fanden sie toll, sie war total ordentlich und fleißig, freundlich, hilfsbereit und engagiert. Und dennoch: bei ihr hat es uns gestört, wenn sie sonntags morgens im Schlafanzug in der Küche stand. Ich habe mich dann – aus anderen Gründen – dafür entschieden, mir ein paar Monate Auszeit aus dem Job zu nehmen, so dass wir die Zeit mit ihr in beiderseitigem Einvernehmen verkürzt und beendet haben. Objektiv war da aber auch nichts zu beanstanden.

Ein weiterer Punkt, der noch unter diese Überschrift gepackt werden kann, ist das Thema „Geld“. Meiner Erfahrung nach ist es wichtig, dem Aupair transparent zu machen, was über die für sie sichtbaren 260€ Taschengeld hinaus an Kosten von der Gastfamilie übernommen werden (zu den tatsächlichen Aupair Kosten habe ich hier etwas geschrieben). Gerade wenn sie noch bei anderen Familien babysitten oder Nachhilfe geben und dort mit 10, 12 oder 15€ pro Stunde entlohnt werden, könnten sie anfangen hochzurechnen, wie viele Stunden sie bei uns für (aus ihrer Sicht nur) 260€ Taschengeld arbeiten. Und das Leben (in einer Großstadt) kostet Geld, da sind 260€ schnell ausgegeben. Wir haben daher in unserem „To do“ Papier, was wir am Anfang ausgehändigt und besprochen haben (dazu mehr in meinem Artikel Aupair Erfahrungen als Gastfamilie), die Fixkosten transparent dargestellt. Außerdem haben wir die Kosten in den Aupair-Vertrag aufgenommen, um diesen beim Finanzamt vorlegen zu können (Kosten können als Kinderbetreuungskosten abgesetzt werden).

Wenn Du noch nicht gelesen hast, wie wir unsere Aupairs ausgesucht und gefunden haben und was Aupairs unserer Erfahrung nach wirklich kosten, dann schau doch gleich mal in meine entsprechenden Blogartikel rein:

Aupair Kosten
Aupair Gastfamilie werden

 

2 Kommentare

  1. Deine Aupair-Artikel sind echt super interessant! Vor allem die Punkte über die Mormoninnen fand ich spannend – ich gebe zu, ich wusste vorher nicht mal, was das genau ist. Und die Vorteile leuchten mir total ein – wenn ich schon jemand Fremden im Haus habe, dann tatsächlich gern jemand mit diesen Werten! Wenn man‘s sich aussuchen kann… 😉 Danke für die Infos! LG Dagmar

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